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[altgriechisch: φαινόμενον, phainómenon Erscheinung und τόπος tópos „Ort“]

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PRAXIS

Tutorial 4 – Content-Input, Blendmodes und FX

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Visual‑Ebene verstehen: Visual Content Controller als zentrale Schnittstelle

In diesem Tutorial zeige ich, wie die visuelle Ebene in finotopia organisiert ist und an welcher Stelle der Visual-Content integriert ist. Zentral ist dabei der Visual Content Controller: Hier können mehrere Visuals parallel aktiviert werden, anschließend über ausgewählte Blend Modes gemischt und danach optional durch eine Effekt‑Kette erweitert werden. Ich erläutere anhand von Beispielen, wie sich dadurch unterschiedliche Looks ergeben und wie diese Ebene letztlich die Helligkeitswerte liefert, die später auf Lampen und Pixel gemappt werden.

Backend‑Aufbau: Selektion, Composite‑Mix und Performance‑Überlegungen

Im Visual Content Controller zeige ich die interne Logik: einzelne Visual‑Komponenten werden per LevelTOP an‑/ausgeschaltet, anschließend über ein CompositeTOP gemischt und dann durch individuelle Effekt‑COMPs geführt. Ich gehe auch darauf ein, dass die Anzahl der parallel verfügbaren Visuals/FX immer eine Performance‑Frage bleibt – das System muss am Ende stabil und in Echtzeit laufen.

Positionen und Movements: Einmessen, speichern und als Visual‑Patterns erweitern

Abschließend zeige ich, wie ihr eigene Visuals integriert: einfach eins der anderen Visual-COMPs kopieren, eigenes Netzwerk einbinden und vor allem die globale Resolution aus den Settings übernehmen, damit die Pipeline konsistent bleibt. Auch zeige ich, wie ein externes Signal per NDI‑Input als auswählbare Option ergänzt werden kann. Außerdem gehe ich kurz auf die Auswahl der Blendmodes ein und erläutere auch, wie sich eigene Effekt-Komponenten hinzufügen lassen.